FemFriday Nora-Vanessa Wohlert

Am heutigen #femfriday gehts in die junge Gründerszene. Die Gründerin und Geschäftsführerin von Edition F Nora-Vanessa Wohlert hat meine Fragen beantwortet. Ich freue mich sehr den Frauenkreis hier mit einer weiteren spannenden und klugen Frau erweitern zu können.

Nora war so freundlich Euch allen einen 30 Euro RABATT auf die Female-Future-Force- DAY Tickets am 12. Oktober in Berlin zu geben.
Der Rabatt gilt auf die regulären Tickets. Der Code lautet Femfriday und ist hier einzulösen: http://femalefutureforceday.com/register/

Nora-Vanessa Wohlert ist Gründerin und Geschäftsführerin von Edition F, der Business-Lifestyleplattform für Frauen. Sie ist für die Bereiche Content, Community-Building und HR verantwortlich. Zuvor arbeitete sie über zwei Jahre als Redaktionsleiterin bei Gründerszene, zusammen mit ihrer Mitgründerin Susann Hoffmann. Davor begleitete sie den Aufbau eines Startups, schloss ein Redaktions-Volontariat bei der PR-Agentur fischerAppelt relations ab und arbeitete als Business Analyst bei Roland Berger.

Wie kamst Du zu deinem Beruf und wie würdest Du Dich bezeichnen?

Viele Zufälle kamen zu zusammen würde ich sagen. Ich hatte in jedem Fall ursprünglich nicht vor selbst einmal zu gründen. Meine Eltern sind nicht selbstständig und studiert habe ich Geisteswissenschaften. Dann kam meine Zeit als Redaktionsleiterin bei Gründerszene und ich hatte wahnsinnig viele Berührungspunkte mit Gründerinnen und Gründern und Business Modellen, außerdem arbeitete ich mit Susann zusammen, mit der ich dann auch EDITION F gegründet habe. Ich würde mich heute als Unternehmerin bezeichnen. 

An welchen Moment in deiner Karriere erinnerst Du dich besonders gut?

Ehrlich gesagt gibt es da viele die prägend waren. Ich erinnere mich gut an viele Momente als angestellte Person in denen ich dachte, denkt doch mal groß, anders oder lasst mich doch mal machen. Außerdem natürlich an den Sprung ins kalte Gründerinnenwasser und auch die schweren Tage, die damit auch zusammen hängen. 

Was macht für dich Fempowerment heute aus?

Offen auf andere zuzugehen und gemeinsam zu lernen, Männer nicht auszuschließen sondern mit zu involvieren. 

In welchen Momenten deines Jobs wärst Du lieber ein Mann?In keinem. 
Wenn die Frauenquote etwas bewirkt dann…

kann sie mittelfristig auf alle Ebenen von Unternehmen Einfluss nehmen und Chancen für alle sichtbarer machen.

Was können wir Frauen tun, damit sich die Wahrnehmung auf unser Geschlecht am Arbeitsmarkt ändert?

Selbstbewusst sein, sagen, was man kann und Dinge umsetzen, die man im Kopf hat. 

Empfindest Du in deinem Umfeld ein Ungleichgewicht an Frauen in Führungspositionen?

Eindeutig ja und dabei bin ich selbst in einer ziemlichen Blase voller Frauen, die gründen, Unternehmen führen und Chefinnen sind. Aber die Zahlen sprechen Bände. Es gibt wesentlich weniger Frauen die führen als Männer.

Was würdest Du anderen Gründerinnen mit auf den Weg geben?

  1. Sprich früh und immer wieder mit künftigen Kundinnen und Kunden über deine Idee
  2. Such dir im Team Leute, die Dinge besser können als du selbst
  3. Versuch mal ob du deine Idee auch ohne Geld von Investor*innen umsetzen kannst

Was würdest Du an der virtuellen Blase Instagram gern ändern?

Weniger Posing ohne Inhalte. Mehr Inhalte, die inspirieren.

Beschreibe Dich in drei Worten.

Mutig, vernetzt, groß denkend

Was liest Du derzeit?

„New work need inner work“ von Joana Breidenbach und Bettina Rollow, ein Buch für Unternehmen auf dem Weg zur Selbstorganisation.

Hast Du ein Lebensmotto? Wenn ja, wie lautet es?

Was würdest du tun, wenn du keine Angst hast? ganz nach Sheryl Sandberg.

Foto: Nora Tabel

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