Kulturblogging als Marketingstrategie


Blogging scheint als Medium der neuen Kommunikationswege schon fast veraltet. Jedoch in den Bereichen Kunst und Kultur ist das Feld recht schlecht bestellt, betreffend seriöse und fachkundige Berichterstattung.

Auf meinem Kulturblog versuche ich soziokulturelle Themen wie Genderklischees am #femfriday zu behandeln und porträtiere jeden Freitag eine Frau in der Kunst.

Sowie ich am #digitaldienstag Kunstschaffenden die Frage stelle:
WIE DIGITAL IST DIE KUNST? Im Kulturblogging-Format bereite ich die Inhalte einzelner Stücke vor, stelle Team und Theater vor, berichte von Premieren ohne eine Kritik zu schreiben. Somit entsteht für meine Leser/Follower ein guter Überblick über das was mich interessiert.
Letztlich empfinde ich mich als Kuratorin für derzeitige Strömungen, Stoffe und Trends.

Mein Lieblingskanal zum Teilen von Erfahrungen und Erlebnissen ist Instagram. Nicht nur weil es Spaß macht, sondern weil sich dort eine andere, jüngere Generation tummelt. Instagram ist ein sehr junges Medium und derzeit gerade bei der Zielgruppe zwischen 14 und 34 sehr angesagt. Das Publikum, das wir am Theater so dringend brauchen!

Die Social Media Kanäle sind aus den Marketingstrategien kultureller Institutionen nicht mehr wegzudenken.

Junge Leute googlen kaum noch, sie suchen in den sozialen Netzwerken nach Einrichtungen, Personen und Events.Veranstaltungen, die über die bekannten Netzwerke beworben werden, werden von jungen Menschen mehr wahrgenommen, als über die klassischen Kanäle, wie Printmedien oder Plakatwerbung.

Instagram als seriöser Marketing-Kanal

Mittlerweile stellt Instagram einen seriösen Marketing-Kanal für alle Branchen dar. Das Hauptargument für den Einsatz von Instagram als Marketing-Instrument sind ganz klar die rasant steigenden Nutzerzahlenund die Reichweite, die sich daraus ergibt.
Viele Unternehmen haben das Phänomen bereits für ihre Zwecke erkannt und bespielen diesen Kanal ebenso seriös, wie es im privaten Rahmen möglich ist.
Ebenso wie Facebook ist Instagram mittlerweile in die Theater eingezogen, da sich über diesen Kanal, in dem das Bild der Inhalt ist, so simpel wie effektiv Geschichten erzählen lassen.

Der Story-Hype

Die Instagram-Story ist ein Bild oder Video, in dem man seine Follower mit auf eine Veranstaltung, ein Treffen oder beispielsweise hinter die Bühne nimmt. Die Videos sind 30 Sekunden lang, können bearbeitet, bemalt oder mit Stickern versehen werden und sind nur 24 Stunden abrufbar.

Hier kann man z.B. auf Orte hinweisen, Partner und Freunde markieren, einen Countdown zählen, Umfragen starten, Musik einfügen und somit die User auf Kollegen und wichtige Ereignisse (z.B. Premieren) hinweisen.

Ganz klar stehen bei Instagram auch für Unternehmen visuelle Inhalte im Mittelpunkt. Die visuelle Identität eines Unternehmens wird immer wichtiger. Instagram stellt die ideale Plattform dar, um diese zu präsentieren und von potenziellen Kunden wahrgenommen zu werden.
Beiträge über Menschen, die Beiträge über Menschen teilen, erweitern die Zugriffe auf die Seiten um ein Vielfaches.
Erhöht man die Frequenz der Beiträge, so erhöht man die Reichweite.

Da es im Bereich Kunst und Kultur noch kein Influencermarketing gibt, ist es eine meiner Aufgaben, auf uns aufmerksam zu machen. Ich glaube fest daran, dass unsere Branche den frischen Wind der sozialen Medien, die Möglichkeit der internationalen Vernetzung und die nötige Aufmerksamkeit verdient.

Deshalb brauchen wir mehr Aktivitäten im Netz, mehr wiederkehrende Formate und mehr Kulturblogger!
Meine 20-jährige Theatererfahrung, der Regieberuf und die Weiterbildung zur Social Media Managerin machen mich zur geeigneten Beobachterin und Beraterin für Kulturinstitutionen im Prozess der Digitalisierung.

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