RIP David Bowie- eine flehende Bitte!

We can be heroes- just for one day

Es passiert seit einigen paar Jahren und ist nicht aufzuhalten.
Immer mehr Prominente, mit denen ich etwas Persönliches verbinde, sterben nach und nach.
Auch daran merke ich mein fortschreitendes Alter. Bis vor kurzem erfreuten sich die meisten meiner „Idole“ noch bester Gesundheit. Klar, die ganz Alten wie Juhnke, Elvis oder Marilyn missen wir schon lang.
Doch gerade in den letzten drei Jahren, bekam dieses Gefühl eine neue Dimension:

Als z.B. 2015 während meiner Proben zu ILLUISIONEN-ALEXANDRAS LEBEN, Udo Jürgens überraschend starb. Die Geschichte über die Sängerin ALEXANDRA beinhaltete -in unserer Fassung- eine Begegnung mit Udo und wir hatten großen Spaß beim Erarbeiten dieser Szene.
Und plötzlich war Udo tot. Die Nachricht erreichte mich in den Weihnachtsferien, in meinem Elternhaus und mein Vater war erstaunt wie sehr mich das mitnahm.

„I DON’T KNOW WHERE I’M GOING FROM HERE- BUT I PROMISE IT WONT BE BORING“ DAVID BOWIE

Doch nur einige Wochen danach traf mich der Schlag. Am 10. Januar 2016 sah ich morgens auf meinem Handy die SPON-Meldung (Spiegelonline-App)
„David Bowie ist tot“.
Mir fiel fast das Handy aus der Hand und sofort sein Song Space Oddity ein.
Zwei Tage zuvor, an seinem 69ten Geburtstag präsentierte er sein neuestes Album mit ein paar fabelhaften, wirklich neuen Songs.
Auch wenn Kritikerstimmen seine neuen Töne etwas „elegisch“ und „kakophonisch“ bezeichnen, so empfand ich es als meisterhaft, mit welch würdevoller Ironie er sich zu seinen -zugegeben- neuartigen Soul-Songs bewegte.
Gerade sein Song Lazarus hätte, ein von ihm stilvoll geplanter Abschied sein können. Und doch gibt es mir zu denken, ob er die Auferstehung ebenso plant!?
Die faz.net nannte es „ein vage autobiographisches Bowie-Lied“.

Im Zuge seiner Blackstar-Albumpräsentation auf facebook, bewunderte ich wie er agil in seinem Sinatra-Gedächtnislook posierte. An der Seite seiner außerirdisch wirkenden Frau Iman, wirkte er in den Monaten vor seinem Tod wie ein weiser, in sich ruhender Gentleman.

Zu meinen Lieblingssongs gehören nicht nur Heroes oder Space Oddity, die auf meiner Dauerplaylist rauf und runter laufen, sondern auch Ashes to Ashes oder Magic Dance. Nun fügte ich Lazarus hinzu.
Außerdem war ich von seiner Darstellung Andy Warhols im Film Basquiat aus dem Jahr 1996, tief beeindruckt. Ebenso aufregend ist seine Malerei: www.bowieart.com

Bowie war Musiker, Maler, Schauspieler, und vor allem Visionär. Die Welt hat einen großen großen Meister verloren, der fehtl und nicht ersetzbar ist!

Auch drei Jahre später wiederhole ich es: Bitte lieber David, mach es wie Lazarus und STEH WIEDER AUF!

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