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Chronisch krank und Alkohol?

Alkohol hat eine dämpfende Wirkung auf das Immunsystem. Die weißen Blutkörperchen, insbesondere die sogenannten Fresszellen, die an vorderster Front der Krankheitsbekämpfung stehen, werden durch den Alkohol im Blut „gelähmt“. Dies wirkt sich auch nachteilig auf die Produktion der körpereigenen Botenstoffe aus.

Ob der Genuss von Alkohol den Krankheitsverlauf negativ beeinflussen kann, ist von der Art der rheumatischen Erkrankung abhängig. So kann Alkohol bei Gicht oder Osteoporose schaden. Auf rheumatoide Arthritis hingegen scheint ein moderater Konsum keine negativen Auswirkungen zu haben. 
Eine britische Studie aus dem Jahr 2010 deutet sogar darauf hin, dass Alkohol sowohl das Risiko für eine Erkrankung senken als auch den Schweregrad des Verlaufs abmildern kann. Die Ergebnisse sind jedoch, wie auch der Alkohol selbst, mit Vorsicht zu genießen: Während mäßiger Konsum positive Effekte erzielen kann, fördert starkes Trinken das schnellere Fortschreiten der Gelenkzerstörung. Betroffene Frauen sollten täglich nicht mehr als 10 Gramm Alkohol zu sich nehmen, Männer nicht mehr als 20 Gramm. Auf ein Standardglas gerechnet bedeutet das: 100 Milliliter Sekt enthalten 9,6 Gramm Alkohol, 125 Milliliter Wein oder 300 Milliliter Bier jeweils 12 Gramm Alkohol.
[Quelle: aok.de]

Wie ist es bei Euch? Bemerkt Ihr einen direkten Zusammenhang mit schlechter werdenden Symptomen? Oder meidet Ihr Alkohol schon weil Ihr wisst, dass der Konsum triggert?

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